
Eine andere Welt
In den letzten 2 Wochen besuchten wir nebst dem Joshua Tree NP auch verschiedene alte und neue Freunde. In Phoenix wurden wir von Vreni und Walter (seit 50 Jahren in den USA) herzlich aufgenommen. In Aguila war der Campingplatz geschlossen, aber gleichzeitig sah ich ein Schleppflugzeug am Himmel, also nichts wie hin. Auf dem Flugplatz war sofort klar, da können wir übernachten. 20 Minuten später kommt der ehemalige Captain der Continentalairways und Besitzer des Flugfeldes zu uns und lädt uns zu einem Rundflug ein. Kaum zurück kommen die Segelflugpiloten mit Bier vorbei, und es wird ein gemütlicher Abend. Wir sind von der Gastfreundschaft der Amis überwältigt. Der Joshua NP ist unser letzter Park in den USA, und wir haben einmal mehr fantastische Uebernachtungsplätze, wunderschöne Kaktusbäume aber auch sehr kalte Nächte. In der Nähe von San Diego besuchen wir unsere Freunde Linda, Ruedi mit Ihrem neuen Hund Panda. Wir werden noch einmal richtig verwöhnt, bevor es endgültig Richtung Mexico geht. Nach 6 Monaten Nordamerika können wir nur sagen, es war fantastisch.
Kurz vor Tecate (kleiner Zoll) haben wir uns mit Elsbeth und Heinz verabredet, um gemeinsam nach Mexico einzureisen. Die Einreise war etwas chaotisch aber problemlos ausser, dass wir keine Einfuhr für unser Auto machen konnten. Die erste Nacht verbrachten wir auf einer kleinen Vinicola (Weinfarm) bei Humberto in San Antonio. Auch hier wurden wir wieder herzlich aufgenommen, und er hat uns die ganze Farm gezeigt und das halbe Leben erzählt. Im ersten grossen Ort Ensenada war wegen der Rally Baja1000 der Teufel los. Dies ist der Anlass des Jahres in der Baja. Wir haben uns dieses verrückte 1000 Meilen Rennen 30 Km ausserhalb in den Bergen von unserem freien Uebernachtungsplatz aus angeschaut. Trotz den vielen Warnungen standen wir die ersten 3 Tage/Nächte in Mexico nie auf Campgrounds und haben immer nur herzliche und fröhliche Mexikaner kennengelernt.