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UPST on Tour

Unterwegs seit
7Lagos, Pampa und Playas

Viel Rambazamba



Die Seengegend von Chile/Argentinien machte uns Mühe. Zwar hatte es schöne Gewässer und viele Vulkane aber vor allem sehr viele Leute und viel Verkehr. Die grosse Herausforderung der letzten 3 Wochen war, ruhige Plätze für die Nacht zu finden. Es kam vor, das nachts um 1 Uhr mehrere Grossfamilien auftauchten, die 10 Kleinkinder sich 2Std lang austobten, die Erwachsenen den Radio laufen liessen als seien sie schwerhörig, und um 3-4 Uhr verliessen sie den Platz wieder. Ein anderes Mal ca um 3 Uhr erschien eine Gruppe mit Gitarre, setzte sich direkt neben unseren Camper, machten 2 Std Lärm-Gesang, und dazu heulten die Hunde jedesmal, wenn ein neues Lied begann. An einem anderen Platz öffnete die Bar am Flussufer um 2Uhr in der Nacht, und die Leute kamen in Massen. usw, usw, usw. In Choele Choel lernten wir eine Familie kennen, die einen Sohn als Radioreporter haben, und der erschien am nächsten Morgen bei uns im Camper, um ein Live-Interview zu machen. Dies brachte unser Spanisch an die Grenze. Seine Fragen verstanden wir noch einigermassen, aber die Fragen direkt übers Radio brachten uns arg ins Schwitzen. In Tandil auf dem Weg zu den Atlantik-Stränden fanden wir den Segelflugklub Los Planeadores und konnten da 3 Tage in absoluter Ruhe mit Pool und Flugbetrieb stehen und uns erholen. Ein Flug von etwas über einer Stunde gönnte ich mir dann auch noch. In Carilo/Valeria fanden wir fast direkt am Strand einen Platz, mit Polizeibetreung und mehr oder weniger Ruhe in der Nacht. Das Strandleben ist aber nicht mehr ganz unser Ding, vorallem da Januar/Februar Millionen von Argentiniern die Strände überfüllen. Nun sind wir etwas ausserhalb von Buenos Aires auf einem ruhigen Camping, haben das erste Mal seit fast 2 Monaten Strom und Infrastruktur, feiern Ursulas Geburtstag mit einem Schampus und einem „Bife de Lomo“ von unserem Grill. In den nächsten Tagen besuchen wir nun noch das kleine Uruguay, bevor es dann nach Buenos Aires in den Hafen geht.